Snetonstube Regionaltypisches Gasthaus in St. Ulrich
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DIE SEELE DES GASTHAUSES

Hier wortgetreu, was Cinzia sagte:

„Eine Internet-Seite? Ich bin nicht jemand, der am Computer sitzt - ich arbeite!
Ich gieße gern ein Glas Wein ein, behandle alle meine Gäste gut, damit sie sich wohl fühlen... Du weißt ja, das Sneton ist wie eine Familie.... Für mich ist es wichtig, dass sich hier jeder wie zu Hause fühlt.”
Mit anderen Worten: Wenn Sie sich einsam fühlen, wenn Sie Lust auf ein Gespräch haben, kommen Sie ins Sneton! Und wenn es nicht zum Essen ist, dann um Sie mit einem Glas „von dem Guten und einem Brett mit Speck und Wurst zu bewirten“!

Die Familie Bortolotti wird Sie gerne willkommen heißen.

 

Öffnungszeiten

Sei es im Sommer als auch im Winter
ist das „Enothek-Restaurant“ immer
durchgehend von 10.00 Uhr bis
02.00 Uhr morgens geöffnet,
also 16 Stunden non-stop.

Die Küche ist von 11.30 bis 14.30 und von 18.00 bis 22.30 Uhr geöffnet.
Nach der legendären „Segra Sacun“, dem Dorffest von St. Jakob (und St. Ulrich), das immer am zweiten „Sonntag/Montag“ im Oktober stattfindet, hat Cinzia jeden Mittwoch bis zum Beginn der Wintersaison, d.h. etwa bis zum 1. Dezember, Ruhetag.
Nach Ostern hat Cinzia bis Mitte Juni wieder jeden Mittwoch Ruhetag und von Mitte bis Ende Juni schließt das Lokal wegen Urlaub.

Cinzia, Gioele und Nadine
+39 0471 786 489

 

EI FAM | ICH HABE HUNGER

Die Snetonstube hat alles, was man braucht, um jeden Gaumen zu erfreuen. Um „den Hunger auszutricksen“ bietet das Sneton stets ein kleines „Entrée“, einen Gruß aus der Küche, an.
Von geschnittenem Speck über Krautsalat, von der Suppe über Knödel, Tortelloni und Pasta, bis hin zu Spätzle und Gnocchi ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. Cinzia empfiehlt, jeweils eine halbe Portion von zwei ersten Gängen zusammen zu nehmen, was in anderen Gastronomieeinrichtungen nur selten angeboten wird. Ein echter Genuss!
Dann geht es von der Polenta zum Hirschfilet und vom Rind zum Lamm, um schließlich bei der Schweinshaxe zu enden, die unbedingt gekostet werden muss!
Und um das Ganze noch abzurunden, empfehlen wir ein Stück Kuchen oder einen Teller verschiedener lokalen Käsesorten.

 

EI SEIT | ICH HABE DURST | DER WEIN

Dieser Titel wurde zu einem bestimmten Zweck eingefügt. Das Sneton ist nicht nur ein Restaurant, in dem man einen netten Abend verbringen kann, sondern auch eine Enothek, in der es Weine aus der ganzen Welt in einer sehr sorgfältigen internationalen Auswahl gibt.
Um eine Bewertung auf TripAdvisor zu zitieren: „Eine reichhaltige Weinliste zu einem guten Preis, eine echte Enothek, mit Cinzia, der Inhaberin und großen Weinexpertin als Beraterin; sie empfiehlt Ihnen weiche, trockene, würzige oder fruchtige Weine, wenn nötig..."
Alle sind zu einem „Gläschen“ auf Cinzias Rat eingeladen um sich selbst davon zu überzeugen.
Ein letzter Tipp: Wenn Sie einen Wein kosten möchten, der nicht zum Ausschank gehört, fragen Sie Cinzia! Sie wird Sie sicher zufriedenstellen!
Auch jene, die keine Weinliebhaber sind, oder einfach mal Lust auf ein kühles Bier haben, werden nicht enttäuscht werden!

 

GESCHICHTE

Auch wenn die Stammkunden der Snetonstube und andere Liebhaber der kulinarischen Geschichte von St. Ulrich befragt wurden, so war es doch nicht leicht, mit absoluter Sicherheit das Gründungsjahr der Snetonstube herauszufinden.
Hier einige Daten, an die wir erinnern möchten:

  • Nach 1945

In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Lokal von dem Wirt Hans Kelder geführt.

  • 1963

In diesem Jahr wurde die Snetonstube von Ernst „Ernestino“ Demetz gekauft. Herr Demetz gab das Haus dem Gastwirt Florian Felder zur Bewirtschaftung, der das Lokal 11 Jahre lang zusammen mit seiner Frau Rosa führte. Das Haus bestand aus dem Lokal und den oberen Etagen, die eine Zwei-Sterne-Pension bildeten. Die von Herrn Felder gezahlte Monatsmiete betrug 100.000 Lire (ca. 50 Euro). Die Zimmer hatten alle fließendes Wasser, aber es gab auf jeder Etage nur ein Badezimmer. Der Preis für die Vollpension betrug pro Kopf 3.500 Lire (ca. 1,80 Euro). Ein Glas Wein kostete einige Jahre lang 50 Lire (ca. 0,02 Euro) und dann 60 Lire (ca. 0,03 Euro), was im Dorf ziemlich viel Gesprächsstoff lieferte. In jenen Jahren war die Snetonstube, von den Dorfbewohnen liebevoll Sneton genannt, für die „Kirchtagssuppe | Saure Suppe | śaura” bekannt. Die Suppe konnte auch mitgenommen werden, um sie zu Hause zu genießen. Ein letztes Kuriosum: Es wurde gerne und oft um einen halben Liter Wein, „per na mesa de vin“, Karten gespielt. Das Gasthaus war Treffpunkt für Jäger und die bekannten Bergführer „Catores“.

  • 1974

Ernst “Ernestino” Demetz wollte das Lokal wiederhaben, um es persönlich zu führen.

  • 1983

Die Leitung wurde dem Sohn von Ernst, Thomas „Jango“ Demetz übergeben, der das Lokal bis zum Jahr 1990 führte.

  • 1990

In diesem Jahr wurde das Gasthaus von fünf jungen Unternehmern des Ortes gekauft, die es an Umberto Brodini verpachteten.

  • 1997

Der Unternehmer Stefan Prinoth aus St. Ulrich kaufte das Restaurant, das noch immer von Umberto Brodini geführt wurde.

  • 2003

In diesem Jahr übernahmen Walter und Cinzia Bortolotti die Aufgabe, aus der Snetonstube das Gasthaus zu machen, wie wir es heute kennen.
Mit Hilfe der Kinder Gioele und Nadine führt Cinzia das Lokal einschließlich Bar, Enothek und Restaurant mit Professionalität und Begeisterung, auch nach dem plötzlichen Verlust ihres Mannes Walter, der liebevoll „il Trentìn” genannt wurde. Walter wird als legendärer Gastwirt angesehen und ist bis heute in ganz St. Ulrich unvergessen.

  • 2016

Ein findiger Jungunternehmer aus dem Ort erwirbt das Restaurant und beschließt im Einvernehmen mit Cinzia, ihm ein neues Gesicht zu geben, mit dem Ziel, die Seele und die Tradition der alten Snetonstube beizubehalten.

 

Kontakt

Cinzia mit Familie freuen sich euch im Sneton begrüßen zu dürfen.